Markt & Preise · · 6 Min. Lesezeit
Beschaffungsfenster: Chancen in volatilen Märkten
Der perfekte Einkaufszeitpunkt lässt sich nicht vorhersagen. Vorbereitet sein kann man trotzdem – und genau das unterscheidet planbare von zufälligen Ergebnissen.

Warum Tranchen die Unsicherheit reduzieren
Wird die Gesamtmenge in Teilmengen zerlegt und über einen Zeitraum gesichert, entsteht ein Durchschnittspreis statt eines Stichtagspreises. Das nimmt der einzelnen Entscheidung ihr Gewicht.
Der Preis dafür ist Verzicht auf das theoretische Optimum – im Gegenzug sinkt das Risiko, den ungünstigsten Moment zu treffen.
Entscheidungsregeln statt Bauchgefühl
Bewährt haben sich vorab vereinbarte Regeln: Ab welchem Niveau wird gesichert? Wie viel Restmenge bleibt offen? Wer wird informiert?
Solche Regeln lassen sich in ruhigen Marktphasen leicht formulieren – und wirken genau dann, wenn es hektisch wird.
Vorbereitung schlägt Prognose
Wer Fristen kennt, Mengen belegen kann und intern entscheidungsfähig ist, braucht keine Prognose. Es genügt, ein akzeptables Niveau zu erkennen und handeln zu können.

Autor
Marc-Louis Almendinger
Gründer & Geschäftsführung von Fokus Energy. Die Beiträge geben den Stand zum Veröffentlichungsdatum wieder und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Mehr zur Arbeitsweise



