Energiedaten · · 10 Min. Lesezeit
Warum gute Daten die beste Preisstrategie erst möglich machen
Preisstrategien scheitern selten an der Strategie, sondern an der Datengrundlage. Wer seinen Verbrauch nicht kennt, kann auch das passende Beschaffungsmodell nicht wählen.

Drei typische Datenlücken
In der Praxis begegnen uns immer wieder dieselben Muster: unvollständige Lieferstellenverzeichnisse, Verbrauchswerte ohne dokumentierte Herkunft und Auswertungen, die nur eine Person im Unternehmen reproduzieren kann.
- Lieferstellen fehlen oder sind doppelt erfasst
- Abrechnungs- und Messwerte werden vermischt
- Korrekturen sind nicht nachvollziehbar dokumentiert
Plausibilisierung als laufender Prozess
Datenqualität ist kein einmaliges Projekt. Sinnvoll sind feste Regeln: Welche Abweichung gilt als auffällig? Wer prüft? Wie wird eine Korrektur dokumentiert?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lassen sich Auswertungen ohne Vorbehalt für Entscheidungen nutzen.
Von der Zeitreihe zur Entscheidung
Belastbare Zeitreihen ermöglichen realistische Prognosen – und damit eine Mengenangabe, die im Angebot nicht zum Risiko wird. Gleichzeitig werden Abweichungen früh sichtbar, statt erst in der Jahresabrechnung.

Autor
Marc-Louis Almendinger
Gründer & Geschäftsführung von Fokus Energy. Die Beiträge geben den Stand zum Veröffentlichungsdatum wieder und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Mehr zur Arbeitsweise



