ESG & Nachhaltigkeit · · 9 Min. Lesezeit
CO₂-Reporting ohne Datensalat
Emissionskennzahlen entstehen nicht durch ein zusätzliches Tool, sondern durch eine saubere Energiedatenbasis. Wer diese hat, kann verschiedene Berichtsanforderungen bedienen.

Erst die Datenbasis, dann das Berichtsformat
Viele Projekte starten mit der Frage nach dem Reportingstandard. Sinnvoller ist der umgekehrte Weg: Zuerst müssen Verbräuche vollständig, plausibel und zuordenbar vorliegen.
Auf dieser Grundlage lassen sich unterschiedliche Anforderungen bedienen, ohne die Daten jedes Mal neu zu erheben.
Emissionsfaktoren dokumentieren
Welcher Faktor wurde verwendet, aus welcher Quelle und für welchen Zeitraum? Ohne diese Dokumentation ist eine Kennzahl später weder prüfbar noch vergleichbar.
Mit dem Wesentlichen beginnen
Vollständigkeit über alle Bereiche hinweg ist ein Ziel, kein Startpunkt. Sinnvoll ist, mit den energieseitig wesentlichen Verbräuchen zu beginnen und den Umfang schrittweise zu erweitern.

Autor
Marc-Louis Almendinger
Gründer & Geschäftsführung von Fokus Energy. Die Beiträge geben den Stand zum Veröffentlichungsdatum wieder und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Mehr zur Arbeitsweise



